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Wie kam ich zur Fotografie

Mich hat das Fotografieren schon immer begeistert, Mitte der 90ern habe ich mir die ersten kleine Kamera gekauft, damals war es ein Minolta noch mit Film. Das war damals zuerst nur für den Urlaub gedacht. Dann kam ich in das Digitale Zeitalter und es folgte ein Casio Exilim EX-S100 Digitalkamera, die ich übrigens immer noch habe. Allerdings musste ich schnell feststellen dass die eigentlich nur für Schnappschüsse geeignet ist und so ergab es sich das für eine Feier was größeres und technisch besseres her musste. Meine erste „große“ Kamera war die Canon PowerShot SX10 IS, auch die ist noch in meinem Besitz. Damit konnte man schon einiges machen, Blende Iso und Belichtungszeit einstellen, und die Fotos sind auch heute noch schön. Aber das wer noch nicht das was ich mir vorstellte, ich wollte einen Spiegelreflexkamera.

Ein Jahr später war es denn soweit und ich habe mir meine erste Spiegelreflexkamera gekauft, eine Canon EOS 1000d. Das war zu dem Zeitpunkt preislich noch machbar, wir hatten gerade ein Haus gekauft und Umgebaut. Genau die Kamera war aber der Finale Startpunkt für mich um richtig los zu legen. Ich wollte alles wissen was mit Fotos und Bearbeitung zu tun hatte. So habe ich viel gelesen, ausprobiert und Videos geschaut, bis heute informiere ich mich fast täglich über die Fotowelt den man lernt nie aus. Die Digitale Fotografie war vielleicht für manche ein Fluch, für mich war es ein Segen. Die Bildbearbeitung und Gestaltung am PC hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es wie in der Fotografie erst einmal ein längerer Lernprozess war. Auch wenn es einfach scheint ist es nicht immer einfach Fotos so wieder zu geben das sie auch natürlich und realistisch aussehen. Schnell verleiten ein die heutigen Programme dazu das Bild zu überlagern mit Farbe, Kontrast und Schärfe, da gehört ein wenig Fingerspitzengefühl und Übung dazu. Es gehört ganz einfach dazu dass man sich entwickelt, vieles ausprobiert und Erfahrungen sammelt, am Ende findest man seinen Look. Ich habe in den ganzen Jahren einiges an Programmen ausprobiert und viele Kameras in der Hand gehabt. Aber die sind eigentlich nur das Handwerkzeug eines Fotografen, den das Foto macht nicht die Kamera sondern der Fotograf. Mir hat das Fotografieren immer Spaß gemacht und das bis zum heutigen Tag.

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